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Vorsorge
Sind Sie richtig versichert?
Wird leider oft übersehen: Unfallversicherung für Kinder
Privater Unfallschutz ist immer dann wichtig, wenn kein gesetzlicher Schutz besteht. Einen gesetzlichen Unfallschutz haben Kinder nur im Kindergarten und in der Schule sowie auf den Wegen dorthin. Die private Unfallversicherung springt ein, wenn sich ein Kind ohne Fremdeinwirkung in der Freizeit schwer verletzt, beispielsweise, wenn es vom Fahrrad fällt.
Wer sein Kind auch gegen die finanziellen Folgen einer möglichen Invalidität absichern will, sollte neben dem Unfallschutz eine Invalidität mit einschließen. Sie ist zwar teurer als eine reine Unfallversicherung. Dafür beinhaltet sie aber nicht nur das Risiko eines Unfalls, sondern auch einer Krankheit. Für etwa 100 Euro pro Jahr erhält das Kind im Falle einer Invalidität 100 000 Euro.
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Braucht jeder Arbeitnehmer: Berufsunfähigkeitsversicherung
Viele unterschätzen das Risiko, berufsunfähig zu werden. Dabei erreicht jeder dritte Arbeiter und jeder fünfte Angestellte das Rentenalter nicht ohne mehr oder weniger große gesundheitliche Einbußen. Damit beginnen, gerade bei jüngeren Arbeitnehmern, finanzielle Probleme. Denn: Gegen Berufsunfähigkeit ist über die gesetzliche Rentenversicherung nur noch versichert, wer vor dem 1.1.1961 geboren ist.
Für alle, die nach diesem Termin geboren sind, gilt das 2001 eingeführte Gesetz zur Erwerbsminderungsrente. Eine nennenswerte Rente erhält nur noch, wer nicht mehr als drei Stunden pro Tag arbeiten kann. Weil der bisher ausgeübte Beruf keine Rolle mehr spielt, kann beispielsweise ein Bankkaufmann gezwungen werden, eine Stelle als Pförtner anzutreten - falls er eine findet.
Die private Berufsunfähigkeitsrente zahlt dagegen bereits bei Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente.
Wer kerngesund ist, wird keine Schwierigkeit haben, eine Versicherungsgesellschaft zu finden, die ihn gegen Berufsunfähigkeit versichert. Ein gesunder 30-jähriger kaufmännischer Angestellter zahlt für 1000 Euro monatliche Rente etwa 500 Euro pro Jahr, ein gleichaltriger Dachdecker muss, wegen des höheren Risikos in seinem Beruf, das Vierfache ausgeben.
Probleme hat, wer nicht ganz gesund ist. Schon ein Rücken- oder Augenleiden oder eine Allergie kann dazu führen, dass jemand gar nicht oder nur zu schlechten Bedingungen versichert wird. Deshalb lohnt es sich, sich frühzeitig zu versichern.

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